Du möchtest deine Gegner möglichst schnell unter Druck setzen und Commander-Partien mit einer offensiven Spielweise dominieren? Dann sind diese drei Commander laut EDHREC aktuell die absoluten Schwergewichte im Aggro-Bereich! 💥
📜Hört gerne hierzu unseren KI-Podcast an:
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Die 3 besten Aggro Commander in Commander (EDH)
Aggro gehört zu den ältesten und beliebtesten Strategien in Magic. Während viele Commander-Partien von Ramp, Value Engines oder endlosen Kombos dominiert werden, wollen Aggro-Decks das Spiel möglichst schnell beenden und ihre Gegner unter konstanten Druck setzen. Die Herausforderung dabei: Im Commander sitzen nicht nur ein, sondern gleich drei Gegner am Tisch.
Genau deshalb gehören Krenko, Mob Boss, Edgar Markov und Kaalia of the Vast seit Jahren zu den erfolgreichsten Aggro-Commandern überhaupt.
Platz 3 – Kaalia of the Vast
Die Königin der großen Bedrohungen
Grundsätzliche Analyse
Kaalia of the Vast gehört zu den bekanntesten Commander-Legenden aller Zeiten. Für nur vier Mana erhält man eine fliegende Kreatur, die bei jedem Angriff kostenlos einen Engel, Dämon oder Drachen aus der Hand direkt ins Spiel bringt.
Dabei umgeht Kaalia die größte Schwäche großer Kreaturen: ihre hohen Manakosten.
Während andere Spieler acht Mana investieren müssen, um eine Avacyn oder einen mächtigen Dämon auszuspielen, bringt Kaalia diese Bedrohungen bereits in Runde vier oder fünf kostenlos ins Spiel.
Dadurch erzeugt sie einen enormen Tempovorteil.
Aufbau und Deckstrategie
Kaalia-Decks lassen sich in drei Phasen aufteilen:
Phase 1: Vorbereitung
Die ersten Runden dienen dazu, Mana zu beschleunigen und Kaalia sicher aufs Feld zu bringen.
Typische Karten:
- Sol Ring
- Arcane Signet
- Talisman Cycle
- Fellwar Stone
Gleichzeitig versucht man bereits Schutz vorzubereiten:
- Lightning Greaves
- Swiftfoot Boots
- Grand Abolisher
- Deflecting Swat
Das Ziel ist klar:
Kaalia muss mindestens einmal angreifen.
Phase 2: Die erste Attacke
Hier beginnt das eigentliche Spiel.
Ein erfolgreicher Angriff kann beispielsweise bringen:
- Avacyn, Angel of Hope
- Balefire Dragon
- Rune-Scarred Demon
- Vilis, Broker of Blood
- Aurelia, the Warleader
Plötzlich steht statt einer 2/2-Flyer eine gewaltige Bedrohung auf dem Spielfeld.
Viele Partien werden bereits durch den ersten erfolgreichen Angriff komplett verändert.
Phase 3: Gegner eliminieren
Kaalia spielt kein klassisches Go-Wide-Aggro.
Sie verfolgt eine "Kill one Player at a Time"-Strategie.
Typischer Ablauf:
- Spieler A verliert durch Commander Damage
- Spieler B wird durch fliegende Kreaturen überrannt
- Spieler C kann die entstandene Boardpräsenz nicht mehr beantworten
Kaalia gewinnt durch Qualität statt Quantität.
Jede einzelne Kreatur stellt eine enorme Bedrohung dar.
Stärken
- Enormer Tempovorteil
- Sehr explosive Starts
- Spektakuläre Spielzüge
- Hohe Individualität beim Deckbau
Schwächen
- Commander-Abhängigkeit
- Kaalia wird sofort zum Ziel
- Anfällig gegen Removal
- Hoher Hassfaktor am Tisch
Schwierigkeit
4/5
Man muss wissen:
- Wann Kaalia gespielt wird
- Wann man aggressiv sein sollte
- Welche Bedrohung gegen welchen Gegner am besten ist
Platz 2 – Krenko, Mob Boss
Die Goblin-Fabrik
Grundsätzliche Analyse
Krenko, Mob Boss gehört zu den explosivsten Token-Commandern überhaupt.
Seine Fähigkeit klingt harmlos:
"Tappe Krenko und erzeuge für jeden Goblin den du kontrollierst einen weiteren Goblin."
In der Praxis bedeutet das:
1 Goblin → 2
2 Goblins → 4
4 Goblins → 8
8 Goblins → 16
16 Goblins → 32
Das Wachstum ist exponentiell.
Deshalb kann Krenko innerhalb weniger Runden völlig außer Kontrolle geraten.
Aufbau und Deckstrategie
Phase 1: Goblins sammeln
Zunächst werden möglichst viele günstige Goblins ausgespielt.
Typische Karten:
- Skirk Prospector
- Goblin Instigator
- Mogg War Marshal
- Legion Loyalist
- Goblin Lackey
Das Ziel ist es, bereits vor Krenko mehrere Goblins auf dem Feld zu haben.
Phase 2: Krenko aktivieren
Sobald Krenko liegt, beginnt die Eskalation.
Idealerweise erhält er:
- Haste
- Schutz
- Mehrere Aktivierungen
Typische Karten:
- Thousand-Year Elixir
- Lightning Greaves
- Magewright's Stone
- Staff of Domination
Eine zusätzliche Aktivierung verdoppelt die Armee oft erneut.
Phase 3: Das Finish
Hier gibt es mehrere Wege:
Klassischer Kampf
Mit Karten wie:
- Shared Animosity
- Goblin Chieftain
- Goblin King
werden plötzlich 30 bis 50 Goblins zu einer tödlichen Armee.
Burn Variante
Mit:
- Purphoros, God of the Forge
- Impact Tremors
- Warstorm Surge
verursacht jeder neue Goblin direkten Schaden.
Man muss nicht einmal mehr angreifen.
Aristocrats Variante
Mit:
- Goblin Bombardment
- Skirk Prospector
werden Goblins geopfert und verwandeln sich in Schaden oder Mana.
Stärken
- Unglaublich schnell
- Sehr explosiv
- Kann aus dem Nichts gewinnen
- Einfach zu spielen
Schwächen
- Extrem anfällig gegen Boardwipes
- Mono Rot hat begrenzte Kartenauswahl
- Alle Gegner sehen die Gefahr sofort
Schwierigkeit
2/5
Leicht zu lernen.
Schwer wird lediglich das richtige Timing gegen mögliche Boardwipes.
Platz 1 – Edgar Markov
Der König des Aggro-Formats
Grundsätzliche Analyse
Edgar Markov besitzt eine der stärksten Commander-Fähigkeiten aller Zeiten:
Eminence
Jedes Mal wenn du einen Vampir wirkst, erhältst du einen zusätzlichen Vampir-Spielstein.
Und das sogar dann, wenn Edgar noch in der Command Zone liegt.
Damit produziert Edgar bereits ab Runde eins zusätzlichen Board-Value.
Kein anderer Commander dieser Liste erzeugt so früh Druck.
Aufbau und Deckstrategie
Phase 1: Aggressiver Start
Das Deck spielt ungewöhnlich viele günstige Kreaturen.
Beispiele:
- Vampire of the Dire Moon
- Falkenrath Pit Fighter
- Knight of the Ebon Legion
- Indulgent Aristocrat
Jede dieser Kreaturen bringt automatisch einen weiteren Vampir mit.
Aus einer Kreatur werden zwei.
Phase 2: Das Schneeballsystem
Hier zeigt sich die wahre Stärke des Decks.
Während andere Spieler:
- Rampen
- Karten ziehen
- Combo-Pieces suchen
hat Edgar oft bereits:
- 6 bis 10 Kreaturen
- mehrere Lord-Effekte
- konstanten Kampfschaden
auf dem Feld.
Phase 3: Verstärkungseffekte
Jetzt kommen die eigentlichen Finisher.
Typische Karten:
- Shared Animosity
- Cathars' Crusade
- Coat of Arms
- Stromkirk Captain
- Legion Lieutenant
Plötzlich greifen zehn Vampire nicht mehr für 10 Schaden an.
Sondern für 40 oder mehr.
Alternative Aristocrats Strategie
Edgar funktioniert nicht nur als Combat Deck.
Viele Listen nutzen zusätzlich:
- Blood Artist
- Zulaport Cutthroat
- Bastion of Remembrance
Dadurch verliert der Gegner selbst dann Leben, wenn die Vampire sterben.
Boardwipes helfen den Gegnern plötzlich kaum noch.
Warum Edgar so stark ist
Edgar besitzt etwas, das nur wenige Commander haben:
Er funktioniert selbst dann, wenn er nie ausgespielt wird.
Viele Spiele gewinnt Edgar, ohne jemals die Command Zone zu verlassen.
Seine Eminence-Fähigkeit liefert bereits genug Value.
Das macht ihn unglaublich konstant.
Stärken
- Extrem schneller Boardaufbau
- Produziert Value aus der Command Zone
- Sehr widerstandsfähig
- Mehrere Gewinnwege
- Perfekte Aggro-Farbkombination
Schwächen
- Hohe Aufmerksamkeit am Tisch
- Oft Hauptziel aller Gegner
- Kann bei vielen Boardwipes ausgebremst werden
Schwierigkeit
3/5
Mechanisch einfach.
Politisch deutlich schwieriger, weil alle wissen, wie gefährlich Edgar ist.
Endranking
🥇 Platz 1 – Edgar Markov
Der stärkste Aggro-Commander aller Zeiten. Konstanz, Geschwindigkeit und Eminence machen ihn zur Referenz für Aggro im Commander.
🥈 Platz 2 – Krenko, Mob Boss
Der explosivste Commander der Liste. Niemand produziert schneller eine Armee als Krenko.
🥉 Platz 3 – Kaalia of the Vast
Der spektakulärste Commander. Jede Attacke kann das Spiel sofort drehen, allerdings ist Kaalia auch die anfälligste der drei Strategien.
Fazit
Wenn man Aggro im Commander erklären möchte, repräsentieren diese drei Commander die drei wichtigsten Aggro-Archetypen:
- Edgar Markov = Tribal Swarm Aggro
- Krenko, Mob Boss = Token Aggro
- Kaalia of the Vast = Big Threat Aggro
Gemeinsam zeigen sie perfekt, wie unterschiedlich Aggro im Commander-Format funktionieren kann – von hunderten Goblins über eine Vampir-Armee bis hin zu gigantischen Engeln, Dämonen und Drachen.

